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Montag, 19. Juli 2010

[Rezension] Schau mir in die Augen, kleiner von Stephanie Rowe


Seid Theresa Nichols vor 200 Jahren von Mona, den Kelch der ewigen Jugend, getrunken hat, hängt die Wer-Drachin in der Gestalt ihres Drachenkörpers fest und kann nicht mehr auf ihre menschliche Gestalt zurückgreifen.  Da ist es nicht verwunderlich, dass sie auch schon seid Jahrhunderten und viel zu lange, keine heißes Date mehr hatte, was sie zunehmend immer mehr frustriert.


Zum Glück gibt es da noch ihren Cybersexpartner und Privatdetektiv Zeke, mit dem sie zumindest online Dates haben kann und der Cybersex ist da auch nicht zu verachten. Als Zeke dann aber immer mehr auf ein richtiges Treffen drängt und Theresa Angst hat auch noch ihn zu verlieren, ist sie sogar zu einem Handel mit Satan bereit um wieder in ihren wunderschönen Frauenkörper schlüpfen zu können.

Als wäre das nicht schon schlimm genug stellt sich heraus, dass Zeke ein Ex-Drachenjäger ist und an der große Drachensäuberung beteiligt war, bei der auch Theresas Eltern umgebracht wurden. Zudem taucht auch noch der Drache Lyman auf, der seid Jahrhunderten praktisch von Theresa besessen ist und vor nichts zurück schreckt sie sein eigen zu nennen.

Kritik

Mit „Schau mir in die Augen, kleiner“ hat Stephanie Rowe den zweiten Roman um „Mona“ den Kelch der ewigen Jugend und ihre Hüterinnen geschrieben.

Verfasst  ist diese Komödie aus der Perspektive eines Beobachters, der sich hauptsächlich auf Theresa konzentriert aber auch den übrigen Protagonisten genügend Raum gibt diese „kennen zu lernen“ um ihr Handeln nachvollziehen  zu können. Mit reichlich Witz und einer charmanten Art zu erzählen, baut die Autorin einen Spannungsbogen auf, der den Leser geradezu fesselt. Für reichlich Humor sorgt auch wieder Satan der nach wie vor um seine große Liebe Iris kämpft und sich allerhand erlaubt um seinen Ziel näherzukommen.
Der Plot um die Liebe zwischen Drachin und (Ex)Drachenjäger, wer tötet hier eigentlich wen,  ist lustig, spannend, erotisch und dabei entspannend leicht geschrieben und ausgearbeitet.

Die Protagonisten die man zum Teil schon aus dem ersten Band „Es kann nur eine geben“ kennt, werden weiter ausgebaut und manchen wird auch viel mehr Entfaltung gegeben. Die Heldin Theresa ist in Drachengestalt wie auch in Menschengestalt fesselnd, sympathisch und auch sehr erotisch konzipiert und wächst dem Leser schnell ans Herz. Die Beziehung zu Zeke wird in einem Wechsel aus  knackiger Erotik und tiefen Misstrauen aufgebaut was zum Lesespaß deutlich beiträgt.
Auch den Nebendarstellern wird genügend an Bühne gegeben, sei es der verliebte Satan oder auch seine rechte Hand, die Rivka Becca die man deutlich besser kennen lernt. Satan sorgt mit seinem verzweifelten Versuch die ehemalige Hüterin Iris für sich zu gewinnen wieder für viel Spaß.


Fazit

Stephanie Rowe ist mit „Schau mir in die Augen, kleiner“ eine wunderbare Fortsetzung zu „Es kann nur eine geben“ gelungen. Der Roman liest sich locker leicht und weiß dabei den Leser zu fesseln. Leserinnen der Romantic-Fantasy ist dieser Roman wirklich zu empfehlen, da dieser sich von der Masse abhebt und so ganz und gar ohne Vampire auskommt, dieses bietet eine erfrischende Abwechslung.

Die Ideen der Autorin lassen auf eine Fortsetzung hoffen.


Reihe:

Es kann nur Eine geben (Band 1)

Schau mir in die Augen, Kleiner! (Band 2)

Autorin

Seit Stephanie Rowe 2002 ihren ersten Roman veröffentlichte, geht es mit ihrer Karriere steil nach oben. Einfühlsam und voller Witz schreibt sie in ihren erfolgreichen Büchern über all das, was die Frau von heute bewegt: Karriere, Freunde, Familie, schlechte Haare, zu enge Hosen, überzogene Konten und die Suche nach dem Mann fürs Leben.


 

Übersetzt von Lucht, Catrin
Verlag : 
ISBN : 
978-3-8025-8299-8
Einband : 
kartoniert
Preisinfo : 
9,95 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 18,60 CHF UVP
Seiten/Umfang : 
384 S. - 18,0 x 12,4 cm
Produktform : 
B: Einband - flex.(Paperback)
Erscheinungsdatum : 
15.06.2010



 
Nadine Warnke



Mittwoch, 17. Februar 2010

Es kann nur eine geben von Stephanie Rowe

Seid 200 Jahren ist Justine Bennet schon die Hüterin von Desdemona, dem „Kelch“ der ewigen Jugend, kurz Mona genannt. Vor 200 Jahren war Mona noch ein mit Juwelen besetzter Kelch, mittlerweile kommt Mona allerdings als ultramoderne Espresso Maschine daher. Gesellschaft hat Justine nur durch ihre Freundin Theresa, diese ist allerdings versendlich in eine sexy Drachin verwandelt worden, dies macht das Zusammenleben nicht immer einfach, eine Feuerfeste Einrichtung ist unumgänglich.

Mit dem „Beruf“ der Hüterin sind auch einige, nicht immer leicht einzuhaltende, Regeln verbunden, unter anderem ist es Justine nicht erlaubt eine sexuelle Beziehung einzugehen. Engere emotionale Beziehungen sind ebenso verboten wie über Mona`s Geheimnis zu reden. Auch ist sie verpflichtet jeden zu töten der Mona auf die Spur kommt.

Richtig kompliziert wird es, als Derek LaValle in ihr Leben tritt. Der LaValle Clan leidet unter einen grausamen Fluch. Die LaValle Männer werden nicht älter als 31 Jahre, 46 Wochen, vier Tage, sechs Stunden, vier Minuten und genau fünf Sekunden. Die Todesursachen sind alles andere als heldenhaft, da wird der LaValle Mann von einem Hamster totgebissen, einem Kugelschreiber erstochen oder von einem wild gewordenen Messer umgebracht.

Derek ist entschlossen diesen Jahrhundertealten Fluch zu brechen. Was er dafür tun muss??? Justine aufspüren und umbringen.....

Als auch noch Satan höchstpersönlich auftaucht, dieser ist von Justine`s Mutter Iris gerade zu besessen, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Kritik

Mit „Es kann nur eine geben“ hat Stephanie Rowe den Auftakt zu eine neuen, vielversprechenden Serie geschrieben.

Die Hauptcharaktere sind einfallsreich konzipiert und mit allen Ecken und Kanten sehr sympathisch und liebenswert. Diese sind auch nicht nach bekannten Schemen erzählt sondern bringen einige neue Ideen mit.

Die Geschichte rund um Justine und Derek liest sich wunderbar flüssig. Erzählt wird aus der Perspektive eines Beobachters und wechselt zwischen den Charakteren. Daher lernt man die Protagonisten schnell kennen und kann die Sicht der jeweiligen nachempfinden. Für Spannung, Romantik und jede Menge Humor ist wie so oft gesorgt.

Der Hauptplot, wer tötet nun wen, zwischen Justine und Derek, ist witzig beschrieben. Ebenfalls die Nöte der Drachin Theresa die zu gerne wieder ein Mensch währe und auch das Dilemma in dem Iris, Justine`s Mutter steckt, immerhin will Satan höchstpersönlich sie zu seiner Geliebten machen, können einem die Lachtränen auf die Wangen zaubern.

Fazit

„Es kann nur eine geben“ von Stephanie Rowe ist eine leichte, unterhaltsame, lustige und etwas chaotische Geschichte in der auch die Romantik nicht zu kurz kommt. Wer Spaß an neuen Ideen hat sollte diesem Buch eine Chance geben.

Ich persönlich habe die Stunden mit diesem Buch genossen und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil „Schau mir in die Augen, Kleiner“ der im Sommer 2010 erscheinen soll.

Autor

Seit Stephanie Rowe 2002 ihren ersten Roman veröffentlichte, geht es mit ihrer Karriere steil nach oben. Einfühlsam und voller Witz schreibt sie in ihren erfolgreichen Büchern über all das, was die Frau von heute bewegt: Karriere, Freunde, Familie, schlechte Haare, zu enge Hosen, überzogene Konten und die Suche nach dem Mann fürs Leben.

Nadine Warnke


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