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Mittwoch, 17. Februar 2010

Es kann nur eine geben von Stephanie Rowe

Seid 200 Jahren ist Justine Bennet schon die Hüterin von Desdemona, dem „Kelch“ der ewigen Jugend, kurz Mona genannt. Vor 200 Jahren war Mona noch ein mit Juwelen besetzter Kelch, mittlerweile kommt Mona allerdings als ultramoderne Espresso Maschine daher. Gesellschaft hat Justine nur durch ihre Freundin Theresa, diese ist allerdings versendlich in eine sexy Drachin verwandelt worden, dies macht das Zusammenleben nicht immer einfach, eine Feuerfeste Einrichtung ist unumgänglich.

Mit dem „Beruf“ der Hüterin sind auch einige, nicht immer leicht einzuhaltende, Regeln verbunden, unter anderem ist es Justine nicht erlaubt eine sexuelle Beziehung einzugehen. Engere emotionale Beziehungen sind ebenso verboten wie über Mona`s Geheimnis zu reden. Auch ist sie verpflichtet jeden zu töten der Mona auf die Spur kommt.

Richtig kompliziert wird es, als Derek LaValle in ihr Leben tritt. Der LaValle Clan leidet unter einen grausamen Fluch. Die LaValle Männer werden nicht älter als 31 Jahre, 46 Wochen, vier Tage, sechs Stunden, vier Minuten und genau fünf Sekunden. Die Todesursachen sind alles andere als heldenhaft, da wird der LaValle Mann von einem Hamster totgebissen, einem Kugelschreiber erstochen oder von einem wild gewordenen Messer umgebracht.

Derek ist entschlossen diesen Jahrhundertealten Fluch zu brechen. Was er dafür tun muss??? Justine aufspüren und umbringen.....

Als auch noch Satan höchstpersönlich auftaucht, dieser ist von Justine`s Mutter Iris gerade zu besessen, nimmt das Chaos seinen Lauf.

Kritik

Mit „Es kann nur eine geben“ hat Stephanie Rowe den Auftakt zu eine neuen, vielversprechenden Serie geschrieben.

Die Hauptcharaktere sind einfallsreich konzipiert und mit allen Ecken und Kanten sehr sympathisch und liebenswert. Diese sind auch nicht nach bekannten Schemen erzählt sondern bringen einige neue Ideen mit.

Die Geschichte rund um Justine und Derek liest sich wunderbar flüssig. Erzählt wird aus der Perspektive eines Beobachters und wechselt zwischen den Charakteren. Daher lernt man die Protagonisten schnell kennen und kann die Sicht der jeweiligen nachempfinden. Für Spannung, Romantik und jede Menge Humor ist wie so oft gesorgt.

Der Hauptplot, wer tötet nun wen, zwischen Justine und Derek, ist witzig beschrieben. Ebenfalls die Nöte der Drachin Theresa die zu gerne wieder ein Mensch währe und auch das Dilemma in dem Iris, Justine`s Mutter steckt, immerhin will Satan höchstpersönlich sie zu seiner Geliebten machen, können einem die Lachtränen auf die Wangen zaubern.

Fazit

„Es kann nur eine geben“ von Stephanie Rowe ist eine leichte, unterhaltsame, lustige und etwas chaotische Geschichte in der auch die Romantik nicht zu kurz kommt. Wer Spaß an neuen Ideen hat sollte diesem Buch eine Chance geben.

Ich persönlich habe die Stunden mit diesem Buch genossen und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil „Schau mir in die Augen, Kleiner“ der im Sommer 2010 erscheinen soll.

Autor

Seit Stephanie Rowe 2002 ihren ersten Roman veröffentlichte, geht es mit ihrer Karriere steil nach oben. Einfühlsam und voller Witz schreibt sie in ihren erfolgreichen Büchern über all das, was die Frau von heute bewegt: Karriere, Freunde, Familie, schlechte Haare, zu enge Hosen, überzogene Konten und die Suche nach dem Mann fürs Leben.

Nadine Warnke


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