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Sonntag, 6. Januar 2013

Gelesen 2013 - erstes Buch



Kerstin Gier – Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner


Kati ist mit Felix glücklich, aber inzwischen hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen – und damit die Zweifel: Ist es überhaupt eine gute Idee, mit ihm alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennen lernt und sich in ihn verliebt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie einen Unfall hat und im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Exakt einen Tag, bevor sie Felix das erste Mal begegnet ist - fünf Jahre zuvor. Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen - und sich für den richtigen Mann entscheiden ...

Ein Roman über die große Liebe und das kleine Glück. Und über die Schwierigkeiten, das Schicksal zu überlisten. (Verlagsinfo)

Bastei Lübbe, Paperback, 282 Seiten , Ersterscheinung: 11.11.2011, ISBN: 978-3-7857-6050-5
Auch als e-Book, Taschenbuch und Hörbuch erhältlich


Es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, liebenswerte Charaktere und ein genialer Plot konnten mich absolut fesseln. Der locker leichte Schreibstil der Autorin machte es mit sehr leicht in der Geschichte zu versinken.
Eine hinreißende Komödie, die durch Situationskomik, einem spritzigen Erzählstil und bezaubernde Protagonisten punktet.

"Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner" kann ich wirklich empfehlen.

Freitag, 4. März 2011

[Rezension] In Wahrheit wird viel mehr gelogen von Kerstin Gier

Carolin ist 26 Jahre alt, hochbegabt mit einem IQ von 158 und gerade Witwe geworden. Ihr verstorbener Ehemann Karl der doppelt so alt war wie sie, hinterlässt ihr ein großes Erbe, drei erwachsene Kinder und Onkel Thomas.

In ihrer Trauer muss sie sich mit Karls Sohn Leo, der auch noch ihr Ex-Freund ist, seinen 2 Schwestern und Onkel Thomas um den Nachlass streiten. Gerade Onkel Thomas bedrängt sie sehr das Erbe ihm zu überlassen. Auch das ehemalige Verhältnis zu Leo nicht unkompliziert.

Vor Trauer und Unglück in ihrem Leben umgeben, betrinkt sie sich das erste Mal hemmungslos mit Wein und findet die Welt und die Menschen um sich herum einfach nur idiotisch.

Aber Gott sei Dank ist Carolin nicht alleine, ihr zu Seite stehen ihre Familie, besonders ihre Schwester Mimi und deren Ehemann Ronnie bei denen sie im Moment wohnt. Dazu die wahrscheinlich schlechteste Psycho-Therapeutin der Welt, ein netter, schwuler? Apotheker, Freunde von Mimi und der ausgestopfter Foxterrier 243.

Kritik


Kerstin Gier verpackt in ihrem Roman „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ ein sehr trauriges Thema witzig ohne es dabei ins lächerliche zu ziehen.

Die Geschichte wird aus Carolins Perspektive erzählt, die mir sehr sympathisch war. Ihre Kommentare und Dialoge zu der Dummheit ihrer Mitmenschen sind sehr sarkastisch und zynisch erzählt, so das der Leser mit Sicherheit viel schmunzeln wird.

Auch die übrigen Protagonisten sind gut dargestellt und glaubhaft konzipiert, wer schon „Die Mütter-Mafia“ kennt trifft dort einige liebgewonnene Protagonisten wieder. Aber auch die Neu hinzu gekommenen waren mit Ausnahme von Karls Familie sehr liebenswürdig und witzig.

Alles in allem war „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ von Kersin Gier ein schöner, leichter und unterhaltsamer Roman. Man sollte allerdings beachten, dass dies eine Komödie, und kein ernster Roman ist.


Fazit


Wem schon „Die Mütter-Mafia“ von Kerstin Gier gefallen hat wird an dem Roman „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ kaum vorbei kommen. Schon dass dieser wieder in der Insektensiedlung spielt und man alte „Bekannte“ trifft macht die Geschichte für mich reizvoll.

Er ist aber auch ein wenig anders, da dieser Roman sich mit einem doch ernsten Thema – der Trauer und die Verarbeitung befasst. Trotzdem schafft Kerstin Gier hier die Balance zwischen Ernst und Witz.

Ich kann diesen Roman für ein paar schöne, lustige Stunden empfehlen und hoffe bald wieder etwas aus der Insektensiedlung zu lesen.

Autorin


Kerstin Gier, geboren 1966, lebt mit ihrer Familie in der Näche von Bergisch Gladbach. Sie schreibt seid 10 Jahren mit großem Erfolg Romane.


Nadine Warnke (November 2009)

Montag, 19. April 2010

[Rezension] Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier

Gerade von einer Zeitreise zurück gekehrt, küsst Gideon Gwendolyn in einer Kirche und das ausgerechnet in einem Beichtstuhl. Gwen, die die Neuigkeit eine Zeitreisende zu sein immer noch nicht ganz verdaut hat, ist sehr überrascht, meinte sie doch Gideon wäre in ihre Cousine verliebt. Dann meldet sich auch noch ein Wasserspeier-Dämon zu Wort , den nur Gwen hören kann, dieser stellt sich als Xemerius vor und da Gwen die erste seid langem ist die ihn wahrnimmt hängt Xemerius sich direkt an ihre Fersen.

Gwen und Gideon fahren anschließend mit einem Taxi zum Hauptquartier des Ordens der Wächter, dicht auf Gwens Fersen: Xemerius, der dann auch gleich mit rein kommt . Während Gwen Hausaufgaben macht spioniert der für andere unsichtbare Wasserspeier-Dämon und belauscht die Wächter bei einer ihrer Sitzungen.

Während Gwen lernen muss den Menuett zu tanzen und das Benehmen und die Sitten vergangener Zeiten beigebracht bekommt, recherchiert ihre beste Freundin Leslie im Internet alles was es über Zeitreisen gibt und informiert Gwen über ihre Ergebnisse.

Der Graf von St. Germain beginnt sich sehr für Gwen zu interessieren und lädt sie und Gideon ein, um den Rubin, Gwen näher kennen zu lernen. Nach ihrem letztem Erlebnis mit dem Grafen, der den Orden der Zeitreisenden gründete, ist Gwen nur wenig begeistert von diesem Treffen und hat auch ein wenig Angst und Respekt vor dem Grafen. Auch das Verhalten von Gideon wird für Gwen immer Rätselhafter, mal gibt er sich ihr sehr zugetan dann wieder behandelt er Gwen wie Luft oder ein lästiges Insekt.

Kritik

„Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten“ von Kerstin Gier setzt genau dort an wo Rubinrot aufgehört hat – bei dem Kuss von Gwen und Gideon. Die Beziehung der beiden jungen Zeitreisenden mit allen Irrungen und Wirrungen nimmt viel Platz in der Geschichte ein. Trotzdem erfährt der Leser auch reichlich über die Zeitreisen an sich, die Ziele und Werte des Ordens der Wächter, und auch der geheimnisvolle und furchterregende Graf von St. Germain bekommt mehr Raum in dieser Geschichte.

Dem flüssigen Schreibstil von Kerstin Gier kann man sehr gut folgen, die Seiten und die Geschichte fliegen nur so dahin. Der Wiedereinstieg in die Trilogie fällt aufgrund der ausführlich beschriebenen Ausführungen vom ersten Teil „Rubinrot“ recht leicht und man befindet sich schnell wieder mitten im Geschehen.

Die einzelnen Charaktere entwickeln sich in dem Roman weiter und sind realistisch, liebevoll, urkomisch und auch manchmal geheimnisvoll beschrieben. Bei Gwen spürt man schon fast die Schmetterlinge im Bauch und die Verwirrung hinsichtlich Gideons Verhalten. Über einige ihrer „Fehltritte“ möchte man sich vor lachen fast ausschütten und leidet dann wieder mit ihr mit wenn ihre Cousine mal wieder rumzickt. Ihr neuer ständiger Begleiter, der Wasserspeier-Dämon „Xemerius“ ist ebenfalls sehr liebevoll und humoristisch dargestellt, diesen lustigen Gesellen muss man mit seiner vorlauten Art einfach lieben. Auch die weiteren Protagonisten lernt man immer besser kennen und auch verstehen, ein Personen Register hilft dabei auch sehr da es doch immer mehr Personen gibt die Anteil an der Geschichte haben.

Etwas überstürzt ist dann das Ende, eigentlich hört der Roman mitten im Geschehen auf und hinterlässt doch reichlich offene Fragen die dem Leser dann hoffentlich im dritten Teil noch erklärt werden.

Fazit

Kerstin Gier`s Roman „Sapirblau – Liebe geht durch alle Zeiten“ ist wieder ein zauberhafter und amüsanter Jugendroman, der jung und alt ein paar unterhaltsame Stunden bringt. Wie auch im ersten Teil ist die Mischung aus Herzklopfen, Fantasy und Krimi außerordentlich gut gelungen.

Ich fiebere schon dem Herbst entgegen, dann endlich erscheint der nächste und abschließende Teil „Smaragdgrün“ und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht.

Autor

 
Die Autorin Kerstin Gier wurde 1966 geboren. Da sie schon als Kind Schrifftstellerin werden wolle, studierte sie nach dem Abitur Germanistik, Anglistik aber auch Musikwissenschaften. Ihr Diplom machte sie dann aber in Kommunikationspsychologie.
Erst 1995 begann sie dann mit dem Schreiben. Sie verfasste vornehmlich Frauenromane und arbeitet heute als freie Autorin.
Ihr 1996 erschienener Debütroman "Männer und andere Katastrophen" wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. Kerstin Gier veröffentlicht auch unter den Pseudonymen Sophie Bérard und Jule Brand.
Mit ihrem Roman "Das unmoralische Sonderangebot" gewann sie 2005 die "DeLiA" für den besten deutschsprachigen Liebesroman. Seit 2007 ist sie zudem Jurymitglied bei "DeLiA", der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autoren und -Autorinnen.
Kerstin Gier lebt mit ihrer Familie in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach.




Nadine Warnke


Sonntag, 10. Januar 2010

Rubinrot –Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstn Gier

Die 16-jährige Gwendolyn hat wider Erwarten das Zeitreise-Gen der Familie Montrose geerbt. Die Familie ist allerdings fest davon ausgegangen, dass ihre Cousine Charlotte dieses Gen trägt, und somit wurde Charlotte darin unterrichtet, sich in der Vergangenheit zurechtfinden. Als sich bei Charlotte die ersten Anzeichen der Zeitreisefähigkeit zeigen, wird sie sofort von ihrer Großmutter Lady Arista ins Hauptquartier der "Wächter" in Temple gebracht.

Gwendolyn ist gerade auf dem Weg, um etwas für ihre Tante Maddy zu besorgen, als ihr plötzlich schwindelig wird und die Welt sich vor ihren Augen aufzulösen scheint. Unerwartet findet sie sich in London um die vorletzte Jahrhundertwende wieder. Sie gerät leicht in Panik, da sie nicht weiß, was sie nun tun soll. Ein paar Minuten später ist dieser erste "Spuk" auch schon vorbei und sie findet sich in der Gegenwart wieder. Als sie ihrer Mutter später davon erzählt, reagiert diese völlig aufgelöst und bringt nun auch Gwendolyn nach Temple. Dort ist keiner sichtlich erfreut, dass sich das Gen bei Gwendolyn gezeigt hat.

Ihr wird nun ihr Mit-Zeitreisender Gideon Villiers vorgestellt. Er reagiert sehr unfreundlich darauf, nun statt Charlotte Gwendolyn als Partnerin bekommen zu haben. Beide treten kurz darauf die erste gemeinsame Zeitreise an und erleben ein Abenteuer der besonderen Art ...



Kritik

Mit "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" hat Kerstin Gier einen fantasievollen Jugendroman geschaffen, von dem auch Erwachsene begeistert sein dürften.

Erzählt wird die Geschichte aus Gwendolyns Sicht, was dem Leser naturgemäß ihre Perspektive sehr nahe bringt. Der Hauptpart spielt in der Gegenwart und kleinere Nebenplots im London der Vergangenheit. Die Personen rund um Gwendolyn und Gideon sind glaubhaft konzipiert und gegenseitige Beziehungen einleuchtend erklärt.

Die Geschichte ist unterhaltsam, fesselnd und humorvoll erzählt, man wartet nach dem Beenden der letzten Seite sofort auf den zweiten Teil. Zielgruppe des Romans "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" sind jugendliche Mädchen, aber auch jung gebliebenen Erwachsenen wird dieser Roman Spaß machen.


Fazit

Mit dem Jugendbuch "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" hat Kerstin Gier einen packenden Fantasy-Roman geschrieben. Er ist leicht zu lesen und bereitet Lesespaß. Man merkt ihm an, dass er der Auftakt einer Reihe ist, denn es viel wird noch erklärt und das Ende bleibt offen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil "Saphirblau".



Autorin

Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 mit dem Schreiben begonnen. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit Mann, Sohn und Katze in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach.

"Liebe geht durch alle Zeiten"
Band 1: "Rubinrot"
Band 2: "Saphirblau"
Band 3: "Smaragdgrün" (erscheint im September 2010)

Gebunden: 345 Seiten
ISBN-13: 978-3401063348
www.arena-verlag.de








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