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Freitag, 4. März 2011

[Rezension] Totenpfad von Elly Griffiths

Norfolk – England: Vor 10 Jahren verschwindet die fünfjährige Lucy Downey spurlos. Detective Harry Nelson von der Norfolk Police bekommt seid dem verschwinden des Mädchens mysteriöse Briefe von einem Unbekannten, dem Entführer? Der Absender des Briefes ist absolut nicht nachvollziehbar.

Als im Salzmoor Knochen eines jungen Mädchens gefunden werden bittet Nelson die Dozentin Dr. Ruth Galloway darum herauszufinden ob diese von Lucy Downey stammen. Dr. Galloway kann Nelson sagen das diese Knochen aus der Epoche der Eisenzeit stammen, das Mädchen vermutlich bei einem Ritual zu Tode kam. Damit zerstört sie die Aussichten von Nelson, der hoffte den Fall „Lucy“ endgültig abschließen zu können.

Da Nelson vor kurzer Zeit wieder einen Brief von dem vermutlichen Täter bekam, zeigt er diesen Ruth. In den Briefen geht es in erster Linie um das Salzmoor, Rituale, archäologische Fachbegriffe und dem vor 10 Jahren entdeckten Henge bei dessen Ausgrabung auch Ruth mit ihrem Professor Erik dem „Wikinger“ und ihrem damaligen Freund Peter mitgearbeitet hat. Somit wird sie schnell in den Fall involviert.

Als kurze Zeit später wieder ein kleines Mädchen, die vierjährige Scarlett Henderson, verschwindet und ein neuer Brief auftaucht ermitteln Ruth und DCI Nelson gemeinsam. Ruth muss entdecken, dass sie den Täter kennen muss...


Kritik


Im Fokus von Elli Griffiths Roman „Totenpfad“ stehen die Archäologin Dr. Ruth Galloway, eine leicht übergewichtige, Katzenliebende in der Einsamkeit des Salzmoores lebende (Anti)Heldin und DCI Nelson, der seid zehn Jahren verzweifelt den Fall „Lucy“ klären will. Die beiden Hauptcharaktere sind sehr sympathisch und realistisch dargestellt. Auch die übrigen Charaktere sind glaubhaft umgesetzt und man rätselt den ganzen Roman über, wer nun der Täter ist, denn mehr oder weniger Verdächtig ist jeder.

Erzählt wird „Totenpfad“ aus der Perspektive eines Beobachters der alle Charaktere genau analytisch unter die Lupe nimmt.

Der Roman ist unterhaltsam und spannend erzählt, der Spannungsbogen bleibt gleichmäßig im mittleren Bereich. Lediglich das Ende ist etwas simpel, denn man erwartete als Leser doch etwas mystisches.

Der Verlag ordnet diesen als Roman als Krimi ein und genau das ist er auch, ein solider spannender Roman der auf Fortsetzung hoffen lässt. Wer einen Thriller Marke Tempe Brennan erwartet wird vermutlich enttäuscht sein.


Fazit


„Totenpfad“ von Elly Griffiths mit ihrem neuen Ermittlerteam Dr. Ruth Galloway und DCI Harry Nelson ist ein ausbaufähiger Serienauftakt. Mir hat das lesen ein paar spannende Stunden gegeben und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Autor

Elly Griffith lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Totenpfad ist ihr erster Roman, weitere Teile sind in Vorbereitung.



Nadine Warnke (Januar 2010)

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