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Sonntag, 3. Oktober 2010

[Rezension] Vampyr 02 – Die Jägerin von Brigitte Melzer




  • Edinburgh 1733: Fünf Jahre ist es her, dass Catherine Bayne ihren Geliebten Daeron ap Fealan zu einen Vampyr verwandelt hat und die Gewissensbisse die sie aufgrund dessen hat, plagen sie sehr. Kurz nach der Verwandlung hat Catherine Daeron verlassen, weil sie der Meinung ist, Daeron müsse sie wegen der Verwandlung hassen. Von schweren Schulgefühlen geplagt, forscht sie nach einen Artefakt, von dem es heißt, es könne den Unendlichen vernichten und somit alle seine Kreaturen erlösen. Die Forschungen bringen sie nach Edinburgh, wo sie ihre Tage in der Bibliothek verbringt um das Versteck des Artefakts in Erfahrung zu bringen. In letzter Zeit wird sie von Albträumen geplagt in dem sie Menschen umbringt und diese Jagd sogar in vollen Zügen genießt. Sie verzweifelt fast, da sie keinesfalls den Menschen schaden will. Daher nimmt sie auch sehr unregelmäßig nur kleine Mahlzeiten zu sich, was sie deutlich schwächt.
    Seid Catherine ihn verlassen hat, ist Daeron auf der Suche nach ihr, kurz bevor er sie findet ist ihre Spur allerdings erkaltet. In Edinburgh endlich findet er sie. Gerade rechtzeitig  bevor Vampyrjäger sie töten können. Er bringt Catherine in das von ihm gemietete Haus. Aufgrund ihrer Schuldgefühle, schafft Catherine es kaum Daeron in die Augen zu schauen. Irgendwann schafft Daeromnes sie davon zu überzeugen, dass er keinesfalls böse auf sie ist und erzählt ihr wie er es schafft sich lediglich von Tierblut zu ernähren. Glücklich, dass er ihr nichts nachträgt erzählt Catherine ihm von ihrem Plan den Unendlichen zu vernichten um den Fluch zu bannen.
    Als Alexandra Boroi im zarten Alter von 13 Jahren ihre komplette Familie bei einem Vampyrüberfall verliert, schwört sie sich Rache zu nehmen und alle Vampyre zu vernichten. Sie schließt sich den Vampyrjägern Vladimir, Gavril und Mihail an und zusammen jagen und töten sie im Laufe von 10 Jahren einige der bösartigen Kreaturen.
    Auch die Vampyrjäger verschlägt es auf der Suche nach dem Unendlichen in das schottische Edinburgh und bald lernt Alexandra Catherine und Daeron kennen. Die Art der beiden zu leben verwirrt Alexandra und sie ist sehr misstrauisch. Daeron versucht Alexandra davon zu überzeugen ihm und Catherine bei der Jagt nach dem Artefakt und der Vernichtung des Unendlichen zu helfen.
    Werden die drei, trotz des mangelnden Vertrauens gegen einen so mächtigen Gegenspieler bestehen und was genau führt der Zwilling des Unendlichen Lucian in Schilde?

     
  • Kritik

     
  • Vampyr – Die Jägerin ist der zweite Teil der Trilogie um die Vampyre von Brigitte Melzer. Mit einem flüssigen und der Zeit angepassten Schreibstil fesselt die Autorin den Leser an das Geschehen.
    In einer komplexen Handlung werden gekonnt die einzelnen Schicksale der Protagonisten mit einander verwoben und zum Ende hin entsteht ein logisches Gesamtbild. Aufgeteilt in anfangs drei Erzählstränge verbinden sich diese im Laufe des Geschehens und auch dadurch wird ein immer neue Höhen findender Spannungsbogen aufgebaut der in einem schlüssigen Finale endet.
    Auch versteht es die Autorin zarte Romantik in die düstere Geschichte einfließen zu lassen. Diese passt hervorragend zum Plot des Romans und wirkt nicht kitschig. Damit hebt sich dieser Vampyr-Roman der breiten Masse ab und ist klassisch zu nennen.
    Detailliert werden die einzelnen Handlungsorte beschrieben und bekommen eine düstere Gesamtstimmung die in das Edinburgh des 18. Jahrhunderts passt. Brigitte Melzer versteht es die Umgebung für den Leser greifbar zu machen.    
    Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines Beobachters wodurch man hier zu jedem Charakter Zugang bekommt.
    Die Protagonisten sind lebendig und vielschichtig konzipiert und wirken zumeist sympathisch. Eine klare Aufteilung zwischen Gut und Böse lässt zwar wenig Spiel für rätselhaftes bei den Protagonisten, dies tut der Spannung aber keinen Abbruch. Alexandra, Catherine und Daeron sind klar konzipiert, wirken dabei sehr greifbar, realistisch in denken und handeln und durch einige Schwächen und besondere Stärken facettenreich. Auch die übrigen Charaktere bekommen genug Raum sich zu entfalten und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. .
    Im Roman Vampyr – Die Jägerin werden neue Verbindungen geknüpft und die Beziehungen entwickeln sich authentisch weiter.

     
  • Fazit
Vampyr – Die Jägerin von Brigitte Melzer ist eine würdige Fortsetzung des ersten Bandes Vampyr. Die Geschichte um die Vampyre entwickelt sich glaubhaft weiter und der Lesespaß ist für Liebhaber klassischer Vampyrromane garantiert. Ein Übriges schafft die düstere Stimmung eines mystischen Landes und die Zeit in der Vampyr – Die Jägerin spielt.

Für mich ein reizvolles Buch das sich zu lesen lohnt.

Für diesen Band ist es kein Muss den ersten Teil Vampyr gelesen zu haben, allerdings sollte man auch diesen lesen da dort die Geschichte von Catherine und Daeron ihren Anfang findet und ebenfalls sehr empfehlenswert ist.

Autor



Reihe:

Vampyr

Vampyr 02 – Die Jägerin
Vampyr 03 – Die Wiedergeburt (Gebundene Ausgabe Ueberreuter Juli 2008)



Autorin:


  • Brigitte Melzer (* 8. August 1971) ist eine deutsche Autorin. Sie schreibt vorrangig Jugendbücher, die dem Fantasy-Genre zuzuordnen sind.
    Melzer ist Bank-Fachwirtin. Sie lebt und arbeitet zurzeit in München. Sie verwendet die Pseudonyme Morgan Grey für historische Fantasy-Geschichten, die in Schottland spielen, und Kate Logan für Grusel-/Horror-Romane, die in der Jetztzeit in Amerika spielen. (Quelle: Wikipedia)


    Taschenbuch: 320 Seiten
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (August 2010)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3551358273
    ISBN-13: 978-3551358271
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre

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