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Samstag, 9. Januar 2010

Die achte Karte von Kate Mosse


Inhalt


-Die Gegenwart-
Die junge amerikanische Dozentin Meredith Martin reist aufgrund von Recherchen zu ihrer geplanten Biographie von Claude Debussy nach Europa um dort ihre Vergangenheit zu erforschen. Als Adoptivkind, ihre Mutter verstarb als sie acht Jahre war, ist ihr nichts geblieben, außer ein paar Bildern und einem Blatt mit Noten auf dem „Grabkammer 1891“ vermerkt ist.


In Paris forscht sie zunächst nach dem Leben Claude Debussy`s. Als sie durch Paris läuft wird ihr eine Broschüre in die Hand gedrückt auf der eine Tarotkarte abgebildet ist.


Am letzten Tag ihres Aufenthalts in Parisauf will sie noch das Gebäude besuchen wo zu Debussy´s Zeiten ein berühmter esoterischer Buchladen war.

Zufällig kommt die junge Frau an dem Tarotstudio vorbei, das auf der Broschüre zu sehen war.

Neugierig betritt sie das Studio und lässt sich von Laura, der Wahrsagerin, überzeugen sich das Tarot legen zu lassen. Als sie die Karte der „La Justice“ zieht sind beide Frauen überrascht, diese trägt unverkennbar Meridith`s Züge.
Auch das ihr gelegte Tarot ist eigenartig. Vergangenheit und Zukunft scheinen sich zu vermischen. Sie ist verwirrt. Am Ende der Sitzung bekommt Meredith das Deck geschenkt. Dieses erzählt, ohne das sie es weiß, von einem großen Unglück das ihrer Familie wiederfuhr.


Wie geplant reist sie weiter nach Rennes-les-Bains um dort nach Hinweisen eines Aufenthaltes der ersten Frau Debussy´s zu suchen. Schließlich gibt es ja noch die vermachten Bilder die dort 1914 aufgenommen wurden.



- -Die Vergangenheit –


Leonie Vernier und ihr Bruder Anatole reisen nach dem Protest gegen Wagners Lohengrin überstürzt zu einer Tante nach Rennes-les-Bains. Anatole besteht auf absoluter Geheimhaltung ihres Zieles. Beide wohnen auf deren Anwesen, der Domaine de la Cade in Rennes-les-Bains, ein riesiges, teilweise verwildertes Anwesen wo schon ihr Mutter als Kind aufwuchs.


Dort in der Bibliothek findet Leonie ein kleines Büchlein mit dem Titel „Les Tarots“.

In diesem beschreibt Ihr Onkel Jules ein mystisches Erlebnis das er mit einem Tarotkartendeck in der zum Anwesen gehörenden Grabkapelle hatte. Neugierig geworden sucht Leonie diese gruselige Stätte auf und erlebt selbst eigenartiges.


Wenig später erfährt sie, dass ihr Bruder ihre gemeinsame verwitwete Tante Isolde liebt und Anatole wird seid dem von Isoldes Ex-Liebhaber Victor Constant bedroht. Die Situation spitzt sich zu als Leonie unwissentlich Victor Constant erzählt wo sich die beiden verliebten aufhalten....


Kritik:


Kate Mosse hat in Ihrem 2. Buch „die achte Karte“ einen Roman geschrieben dessen Handlung in zwei Zeitebenen spielt. Erzählt wird die Vergangenheit und die Gegenwärtiger aus der Perspektive eines Beobachters.


Die beiden Hauptprotagonisten Leonie und Meredith sind hervorragend ausgearbeitet und sehr sympathisch. Auch die weiteren Neben- und Hauptcharaktere werden sehr glaubhaft in diesem Buch wiedergegeben, so das die Atmosphäre eine ziemlich intensive ist.


In den beiden getrennten Zeitzonen wird der Spannungsbogen konstant sehr hoch gehalten. Lediglich in der Einleitung ist die Geschichte etwas langsam aufgebaut.

Der Roman der im Genre Historischer Roman anzusiedeln ist, hat die Autorin phantastisch gut recherchiert, die dort agierenden Menschen, Gebäude und Ereignisse betreffen bilden ein buntes Bild.


Fazit:


Ich kann „Die achte Karte“ von Kate Mosse jedem empfehlen der sich für historische, spannende und etwas mystische Bücher interessiert.

Mich hat das Buch völlig in seinen Bann gezogen auch wegen der gut recherchierten Vergangenheit gefesselt. Zudem fand ich die Story gut erzählt und sehr spannend.


Autorin:

Kate Mosse hat 2 Romane und 2 Sachbücher geschrieben. Sie wohnt mit Ihrem Mann und ihren beiden Kindern in West Sussex und Carcassonne.


Nadine Warnke







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